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Tauchsafari Tag 2: Auslaufen aus dem Hafen, Überfahrt zu den Brothers

18. September 2009 | 1 Kommentare | Geschrieben in Tauchen, Unterwasserfotografie

Gegen acht Uhr ging es dann endlich los und das Boot erwachte. Bereits um diese Uhrzeit war eine beachtliche Hitze zu spüren. In der Nacht hat leider der Wind zugenommen, dass man im offenen Meer die ersten Schaumkronen sehen konnte. Nach gut einer halben Stunde kam dann endlich der Hafenmeister und gab sein obligatorisches “OKAY” und das Boot durfte endlich auslaufen. Am ersten Tag darf man natürlich nicht sonderbar viel erwarten, denn die Überfahrt zu den Brothers beginnt meistens am späten Abend, sodass man tagsüber in Ruhe tauchen kann.

Wir fuhren knapp 30 Minuten und hielten dann in einer kleinen Bucht, wo am Strand einige Taucher ins Wasser gingen. Bevor wir zum ersten Mal auf dieser Tour ins Wasser durften, gab es natürlich ein ausführliches, aber nicht übertriebenes Allgemeinbriefing zum Tauchen. Judith, unsere Tourcheffin, macht wirklich einen sehr guten Job und es machte Spass Ihr zuzuhören. Nach dem Briefing sprang jeder Taucher auf und begann seine Ausrüstung für den Check-Tauchgang vorzubereiten. Ein kleiner Schrei ertönte und ein ägyptischer Bootsmann zeigte uns einen auftauchenden Dugong.

Wir planten den Tauchgang kurzerhand um, und versuchten unser Glück mit der Suche nach dem Dugong. Naja, was soll ich sagen. Die Suche war leider nicht sehr erfolgreich, sodass wir nach gut 90 Minuten aus dem Wasser gingen. Die Seegraswiese war - sagen wir mal - sehr interessant. Am Ende des Check-Tauchgangs musste jeder einmalig seine Boje hochgehen lassen. Ich finde es gut, dass solche Dinge am Anfang der Safari kurz durchgeführt werden, denn es gibt immer wieder Taucher, die sich mit solchen Dingen nicht auskennen.

Das Wetter hatte sich mittlerweile stark verschlechtert, sodass wir zwei weitere Tauchgänge in der Bucht durchführten. Den dritten Tauchgang setzte ich aus, weil es nicht gerade sehr spannend war. Beim Sprung vom Zodiak hatten wir beim zweiten Tauchgang noch ein kleines bisschen Glück und konnten den Dugong an uns vorbei schwimmen sehen.

Naja, der erste Tauchtag war nicht überragend, aber das ist nunmal bei einer solchen Safari so. Die Stimmung an Bord war hingegen sehr gut. Die Vorfreude auf die Tauchgänge an den Brothers beflügelte die ganze Truppe. Nach dem Abendessen begann die Überfahrt zu den Brothers und damit mein Weg durch die Hölle. Der Seegang wollte sich nicht beruhigen. Ich bin zwar ziemlich seefest und habe noch nie auf einer Safari die Fische füttern müssen, aber in dieser Nacht während dieser Überfahrt, habe ich wahrscheinlich einen neuen Weltrekord aufgestellt. Ich musste mich unzählige Male übergeben und schloss innerlich mit meinem Leben ab. Im Nachhinein hörte ich von der einen oder anderen Stelle zwar, dass es eine harmlose Überfahrt war, aber naja. Das liegt im Auge des Betrachters :-)

Nach einer nicht enden wollenden Nachtfahrt ankerten wir endlich gegen sechs Uhr am großen Bruder und ich konnte endlich mit meinem Schönheitsschlaf beginnen.

In der Nacht habe ich den Tag der Buchung verflucht, aber es stellte sich in den folgenden Tagen heraus, dass es eine sehr weise Entscheidung war, denn die folgenden Tage sind unvergesslich geworden.

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