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Remote Slave Unit (RSU) von HeinrichsWeikamp - unter Wasser entfesselt blitzen

15. Januar 2010 | 3 Kommentare | Geschrieben in Unterwasserfotografie

Vor ein paar Wochen bin ich bei Wetpixel auf einen interessanten Beitrag von Alex Mustard (genialer Unterwasserfotograf) gestossen. Er hat ein paar Bilder gezeigt, wo er mit mehreren Slave-Blitzen im Hintergrund bzw. in einem Wrack arbeitet. Er hat einen Masterblitz, der mit dem Kameragehäuse verbunden ist und einige Slaveblitze, die er z.B. in ein Autowrack versteckt. Die Ergebnisse, die er damit erzielt hat, sind wirklich großartig. Ich habe auf der letzten Safari einen ähnlichen Versuch gestartet, aber leider liessen die Ergebnisse zu wüschen übrig. Der Slave hat selten bis nie ausgelöst, obwohl ich max. einen halben Meter entfernt war. In dieser Hinsicht hatten mich die Inons und deren optischer Sensor sehr enttäuscht.

Meine beiden Subtronic Pro 160 haben keine optischen Sensoren, sodass das Thema eigentlich gegessen ist. Eigentlich, denn hier hat die Firma HeinrichsWeikamp eine einfache, aber geniale Lösung in Petto. Es handelt sich um einen sehr lichtempfindlichen Sensor, der für den Einsatz im Wasser gebaut wurde. Man soll einen Blitz selbst bei 25 Meter Entfernung noch auslösen können, wenn es die Sicht zulässt. Das hört sich in der Theorie sehr gut an. Bei meinem jetzigen Setup würde das bedeuten, dass ich einen Subtronic über S6 anschließe und den anderen Subtronic mittels RSU kabellos ansteuere. Im Wasser kann ich dann den Blitz ins Riff “werfen” und loslegen. Mir schwebt nämlich noch etwas ganz anderes vor als Alex Mustard. Es gibt einige wenige Aufnahmen, wo Weichkorallen förmlich leuchten und kurz vor einer Farbexplosion stehen. Bei Daedalus gibt es eine riesige Weichkoralle, wo ich mir genau diesen Effekt wünsche. Zusammen mit einem knackigen (sauberen) Sonnenball sieht das bestimmt richtig genial aus.

Als Stativ für den Blitz kommen meine überschüssigen ULCS-Arme zum Einsatz. Diese werden mittels Adapter verbunden und fertig ist das seefeste Stativ. Bevor ich es vergesse. Beim Einsatz vom RSU müssen die Blitze manuell eingestellt werden. TTL funktioniert nicht!

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3 Kommentare to “Remote Slave Unit (RSU) von HeinrichsWeikamp - unter Wasser entfesselt blitzen”

  1. Martin Klein Says:

    Das Korallenleuchten hat Jason Heller wie ich finde bereits perfektioniert. Das sieht bei ihm wirklich super aus -> http://www.flickr.com/photos/jasondpg/4235509967/in/set-72157623145157802/

    Wie wäre es mit Funksendern für UW :)


  2. Adrian Says:

    Wow, das sieht wirklich schon richtig gut aus. So ähnliches möchte ich auch machen - aber doch anders eben! :-)
    Ja, Funksender wären wirklich toll *g* … da können wir aber noch lange warten.

    Gruss,
    Adrian


  3. Martin Klein Says:

    Ich meine solange die Frequenzen über 100 Herz liegen und die Antennen ins Wasser gelangen sollte es gehen. Da kann man dann doch auf günstige Phottix oder teurere Pocket Wizards zurückgreifen. Kleines Gehäuse mit Blitzbuchse und fertig :)


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