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Light and Motion SOLA 600 in der Praxis

12. Oktober 2010 | keine Kommentare | Geschrieben in Unterwasserfotografie

In den vergangenen Wochen hatte ich die Möglichkeit die neue Lichtsensation von Light and Motion ausgiebig zu testen. Die SOLA 600 ist ein LED Fokuslicht, welches sich aus meiner Sicht sogar als Handlampe eignet. Mit nur 245 g und einer Größe von nur 6 x 10 cm (inklusive Akku) ist das Gerät sehr handlich und perfekt für Flugreisen. Die SOLA 600 verfügt über 3 Leistungsstufen und einem zusätzlichen Rotlichtmodus. Mit einer maximalen Leistung von 667 Lumen bei Weißlicht und 200 Lumen bei Rotlicht (Herstellerangabe) ist das kleine Kraftpaket als Handlampe und im Zweierpack sogar als Videolampe denkbar.

Power auf Dauer

Die Stromversorgung findet über den integrierten Lithium-Ion Akku statt, der bei maximaler Leistung 75 Minuten hält. In der kleinsten Leistungsstufe sind sogar 300 Minuten drin. Diese Angaben spiegeln sich auch in der Realtität wieder. Ich habe viele Tauchgänge durchführen müssen bis die Lampe wirklich endgültig leer war. Der integrierte Akku wird über das mitgelieferte Ladegerät innerhalb kürzester Zeit aufgelanden. Der Clou ist, dass das Lampengehäuse geschlossen bleibt, da der Akku die Ladung über Induktionsfedern bekommt.

Handling

Die Nutzung der SOLA 600 ist simpel. Das Lesen der Bedienungsanleitung ist aus meiner Sicht völlig überflüssig, da die SOLA 600 selbsterklärend ist. Es gibt einen nicht-penetrierende Magnetinduktionsschalter, der zur Steuerung der Lampe genutzt wird. An/Aus, Leistung und Rot/Weiß-Steuerung finden über diesen Schalter statt. Die Praxis hat gezeigt, dass man das Gerät auch sehr komfortabel mit dicken Trockentauchhandschuhen nutzen kann.

Lichtwirkung

Das Licht ist LED-typisch sehr kalt und extrem hell. In der maximalen Leistungsstufe könnte man bei einem Dämmerungs- oder Nachttauchgang meinen, dass man gerade eine kleine Sonne eingeschaltet hat. Der Leuchtwinkel und die Leistung sind beeindruckend, wenn man die Größe des Gerätes bedenkt. Das Rotlicht ist dunkelrot und sehr intensiv. Es eignet sich vorallem beim Einsatz als Fokussierlicht, da Unterwasserbewohner rotes Licht oftmals nicht wahrnehmen können -  für scheue Tiere ein absolutes Plus für dieses Fokuslicht. Ich persönlich finde das “Lichtbild” sehr ausgewogen und ansprechend. Hier streiten sich die Gemüter schon lange, aber es ist eben eine subjektive Empfindung, ob man eher hartes oder weiches Licht mag.

Nachdenkliches?

Ich habe ein wenig Bedenken geäußert, da der Akku integriert ist und man die Stromquelle nicht ohne weiteres von der Lichtquelle trennen kann. Nach Auskunft von Hydronalin besteht keine Gefahr Probleme beim Fliegen zu bekommen, da man das Gerät gesetzlich anders behandelt wird als konventionelle Tauchlampen. Man darf natürlich auch nicht verschweigen, dass LEDs altern und ein Defekt möglich ist. Dieses Problem findet man aber auch bei anderen Lichtquellen wie z.B. Halogen.

Fazit

Das Gerät hat mich überzeugt, auch wenn es sehr teuer ist. Wenn man bereit ist 579€ für eine kleine “Lampe” zu investieren, wird man mit einem hochmodernen Licht und dem gewissen “Etwas” beschenkt.

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