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tödlicher Haiunfall in Ägypten, südlich von Marsa Alam

3. Juni 2009 | 22 Kommentare | Geschrieben in Blognews

Laut Medienberichten ist in den letzten Tagen eine französische Frau in der Region um Marsa Alam tödlich von einem Hai angegriffen worden. Momentan gibt es noch keine genaueren Infos. Einige Meldungen sagen aus, dass die französische Frau Teil einer 20-köpfigen Schnorchelgruppe war und den Weisspitzenhochsee-Hai (C. Longimanus) gefüttert hat. Die Frau soll in das Bein gebissen worden sein und an den starken Blutungen auf dem Safarischiff gestorben sein. Andere Quellen geben an, dass die Frau während eines Tauchgangs vom Hai gebissen wurde und sofort auftauchte. Die Blutungen waren allerdings zu stark, sodass die Taucherin noch auf dem Boot verstarb.

Die ägyptische Nachrichtenagentur MENA kommentierte den Vorfall wie folgt:

“Solche Vorfälle sind allerdings im roten Meer sehr selten. Es ist möglich dass die Frau den Hai provozierte, indem sie diesem irgendwelche Nahrung anbot.”

Laut eines Berichtes im Taucher.net soll heute morgen ein weiterer Angriff auf einen Schnorchler stattgefunden haben.

Die Angriffe haben nach jetziger Informationslage am St. John’s Reef stattgefunden. Solange keine genaue Aussage vorliegt, kann man zu diesem Unfall nichts sagen. Mein Beileid gilt den Angehörigen.

Ich selber bin schon oft und lange mit mehreren (teilweise gleichzeitig) Weisspitzen-Hochseehaien getaucht und geschnorchelt und kann diese Tiere gut einschätzen. Die Tiere waren teilweise sehr interessiert, aber bei der richtigen Verhaltensweise sind diese Tiere nicht gefährlich. Der Mensch passt nicht ins Beuteschema und ist somit für den Hai uninteressant. Man kann mit falschem Verhalten das Interesse natürlich wecken, aus diesem Grunde sollte man sich vorher mit diesen Tieren auseinandersetzen. Als Schnorchler ist man immer gefährdeter, weil man an der Wasseroberfläche in den Augen eines Hais als “Treibgut” durch die Gegend schwimmt und eine Verwechslung mit Schildkröten oder toten Tieren stattfinden kann.

Haifütterungen sind in Ägypten verboten, das hat auch seine Gründe. Die Tiere gewöhnen sich nachweislich an den Menschen und können evtl. in späteren Fütterungen nicht mehr zwischen Mensch und Köder unterscheiden. Diese Praxis ist zurecht höchst umstritten.

Als ich die Nachrichten gelesen habe, ist mir sofort das Elphinstone Reef in den Sinn gekommen, da man dort eine fast 100%-ige Garantie hat diese Tiere zu beobachten. St. John’s ist eigentlich nicht das Gebiet der Weisspitzen-Hochseehaie.

Ich hoffe, dass in den Medien das Image des Hais nicht noch weiter beschädigt wird. Studien haben bewiesen, dass es “nur” 10 tödliche Haiunfälle pro Jahr gibt. Diese resultieren meistens aus fehlerhaften Verhalten der Menschen. Wir Meschen schlachten jährlich mehr als 100 Millionen Haie ab, sodass der Hai mittlerweile vor dem Aussterben bedroht ist. Der Hai ist kein Monster, er ist ein wichtiger Bestandteil der Ozeane. Stirbt der Hai, stirbt das Meer!

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22 Kommentare to “tödlicher Haiunfall in Ägypten, südlich von Marsa Alam”

  1. Thomas Anderl Says:

    Hallo,

    wir waren vor 3 Wochen im südlichen Roten Meer bei St. John’s tauchen und hatten gerade dort bei jedem Tauchgang Begegnungen mit Longimanus. Am Elphinstone Reef haben wir keine mehr gesehen.
    Bei jedem Tauchgang waren 1-3 Longimanus beim Boot, jeder Tauchgang begann und endete mit den Hochseehaien die auch sehr großes Interesse an einzeln schwimmenden Tauchern gezeigt haben und auf Armeslänge herangekommen sind.

    LG Thomas


  2. Adrian Says:

    Hallo Thomas,

    danke für die Infos. Das ist schon seltsam, aber die Haie ziehen wahrscheinlich auch weiter. Ich habe zwei Safaris rund um St. Johns’s gemacht, dabei aber immer “nur” Hammerhaie gesehen. Die beiden Safaris sind nun allerdings schon ein paar Tage her, weil es mich danach nicht mehr gereizt hat. Die Hochseehaie waren bisher nur in Daedalus, auf den Brothers und am Elphinstone Reef. Dort habe ich im März diesen Jahres auch zwei schöne Exemplare gesehen. Die Zeiten ändern sich halt, aber es ist schon ein Zeichen dafür, dass da etwas nicht ganz in Ordnung ist, wenn die Haie sogar die ganze Zeit auf die Taucher “warten”. In Elphinstone war es zeitweise auch sehr auffällig, dass die Hochseehaie immer Süden auf 5 – 10 Meter unter den Safaribooten anzutreffen sind.

    Gruss,
    Adrian


  3. susanne Says:

    HI,
    auch bei den Brothers hatte ich einzigartige Begegnungen mit Longimani- allerdings waren sie auch etwas “lästig”-das Problem ist, dass leider immerwieder Haie von den Safaribooten angefüttert werden und so schon auf die Boote warten. Hier wäre angebracht, dass die Guides und Kapitäne wirklich energisch eingreifen und nicht “mitfüttern”! Hoffentlich begegnen wir den Tieren nach dem traurigen Zwischenfal wieder mit mehr Respekt und Achtung.
    lg Susanne


  4. Thomas Says:

    Hallo,

    auch wir waren vom 21-28. April auf der Südtour. Bei Elphinstone, Daedalus und dem St-Johns Riff hatten wir keinen einzigsten Longimanus. Die Haie waren aber in Zarbargad mit sehr großem Interesse an den Tauchern vertreten. Es bestand aber zu keinem Zeitpunkt die Gefahr eines Angriffes. In meinen Augen wird jetzt wieder vieles erzählt und jeder ist der Meinung etwas zu wissen. Das Verhalten der Tiere lässt sich im Nachhinein schlecht analysieren, aber es ist sicherlich nicht unbegründet gewesen. Meist ist der Taucher selber schuld und nicht das Tier.


  5. Manfred Says:

    Hallo Thomas,

    ich war zur besagten Zeit mit einem Safariboot im St.Johnes unterwegs und habe noch vor Ort von dem tragischen Unfall gehört.

    Ich bin seit 1992 regelmäßig im südlichen Roten Meer auf Safari und habe in den ersten 10 Jahren keinen einzigen Longimanus in nähe der Safariboote gesehen!

    Mittlerweile hat sich dass Verhalten der Tiere jedoch so verändert, dass wir bei unserer Tour täglich Hochseehaie am Boot hatten.
    An einem Tag 5 gleichzeitig.

    Es ist schon sehr auffällig!

    Auch ich persönlich vermute, dass dieses Verhalten durch bewusste Fütterung, bzw. durch die zugenommene Anzahl von Safaribooten und deren Abfälle beeinflusst wird.

    Den Kommentar von Susanne kann ich nur bestätigen!

    Die Verantwortlichen müssen auf diese Entwicklung reagieren!

    Die Taucher und Schnorchler müssen von den Guides, bezüglich Verhalten bei Haikontakt, explizit gebrieft werden.

    Viele Grüße
    Manfred


  6. rosi Mundt Says:

    Hallo ,wir haben letztes Jahr im Sept.in Marsa Alam beim Schnorcheln zum 1. Mal Schwarzspitzriffhaie gesehen. Wir waren fasziniert von den herrlichen Tieren.In meiner großen Freude bin ich auf die Haie zugeschwommen,(was natürlich total verkehrt ist),die Tiere sind dann leider abgehauen und mein Mann konnte nur einen fotografieren. Auch wir ärgern uns ,wenn Fische gefüttert werden ,oder auf den Korallen herumgetrampelt wird. Gruß Rosi


  7. Roné Says:

    Hi, wir sind eben von der Safari nach Daedalus zurückgekehrt und haben auch vom Unfall gehört. Laut Aussagen des Kapitäns (oder dessen Bruder oder dessen Cousins) soll angefüttert worden sein und die Frau war schnorcheln.
    Wir haben auch in den letzten 10 Jahren nie Longimanus gehabt, diese Tour praktisch bei jedem Tauchgang (Elphinstone und Daedalus). Die Jungs waren “friedlich” und nur begrenzt aufdringlich, jedoch einfach der Hammer!
    Allerdings int es immer wieder Idioten die meinen die Haie anfassen (streicheln) zu müssen !
    Da muss man sich nicht wundern wenn dann mal ein Finger .. oder zwei fehlen!
    Safariboote waren jetzt sicher nicht zuviele unterwegs …
    Gruess Roné


  8. Adrian Says:

    Das hört sich sehr interessant an, denn eigentlich ist die Zeit der Longimani erst im Herbst, da es jetzt normalerweise zu warm ist. Diese Tiere scheinen sich einfach daran gewöhnt zu haben und gehen mit der “Evolution”. Schließlich ist es einfacher etwas direkt vor die Nase gehalten zu bekommen, als es selber jagen zu müssen. Es sind und werden dennoch immer wilde Tiere bleiben und sind nicht zum Kuscheln geeignet. Ich liebe diese Tiere und geniesse jeden Moment mit Haien, aber es muss Grenzen geben, ansonsten wird es immer wieder zu solchen Unfällen kommen. Ich hoffe, dass die Boulevardmedien Abstand davon nehmen, den Hai als Killer oder Monster zu betiteln, denn bei Löwen oder anderen Jägern wird dies auch nicht gemacht. Insgesamt ist dieser Vorfall allerdings für Mensch und Tier sehr traurig.


  9. gerardo1967 Says:

    hi,
    ich komme eben vom tauchurlaub in der soma bay, 8 km nördlich v. safaga. es kursierten zum tödlichen haiunfall die unterschiedlichsten geschichten, aber diese hier erscheint zumindest mir als die verifizierteste:
    ein safari boot war mit tauchern unten, während eine französin schnorchelte. beim dekostop kam eine ‘longimanin’ zur gruppe und wurde durch die vielen bubbles offensichtlich verwirrt. derzeit sind die weibchen schwanger (deswegen ‘longimanin’) und fühlen sich somit öfters in vermeintlichen verteidigungs-situationen. dabei hat der ocean whitetip shark die schnorchlerin zweimal gebissen. an diesen verletzungen ist sie dann leider verstorben.
    ich war zwei jahre zuvor in marsa alam und auch am elphinstone mit longimanus erlebnis und es war total geschmeidig!! ich gebe suanne, manfred,… völlig recht und möchte noch eines hinzufügen:
    st. john’s ist eigentlich in erster linie für taucherInnen und schnorchelplätze gibt’s auch woanders sehr gute, – aber eben auch sicherere besonders für die schnorchler. wünsche noch allen supergute tauchgänge, gerhard


  10. gerardo1967 Says:

    ach ja, und es soll angeblich NICHT angefüttert worden sein!!


  11. Adrian Says:

    Hallo Gerhard,

    danke für deine Schilderungen. Ich habe im Internet ein wenig gesucht, aber leider keine weiteren Details zum Vorfall erfahren können. Scheinbar gibt es noch immer kein offizielles Statement zu dem Vorfall. Es kann natürlich auch sein, dass es nie eine Richtigstellung bzw. Darstellung des Vorfalls geben wird, weil Ägypten natürlich negative Schlagzeilen vermeiden möchte. Ich hoffe, dass es noch ein paar Infos in naher Zukunft zu dem Unfall geben wird, damit die Sache abgeschlossen werden kann. Es ist und bleibt ein trauriger Unfall.


  12. Klaus Kretschmer / Neuhofen Says:

    Eine Woche, bis 16.06.09, hatten wir unsere Tauchtour mit der MY Obsession ab Mara Alam über Brothers und Dedalus toll hinter uns, als ich heute den Bericht las. Auch wir alle können nur bestätigen, das immer an alles Tauchplätzen bis zu 7 Longimanus am Boot kreisten und sehr, sehr aufdringlich beim ab- und auftauchen wurden. Nach Abtauchen verblieben sie immer in der Nähe der Boote. Wir nahmen an, das sie permanent angefüttert wurden, denn dieses Verhalten war uns allen nicht so in der penetranten Art bekannt. Wir sind eine sehr erfahrene Gruppe von 200 bis weit über 2-3000 TG und verurteilen das anfüttern sehr !
    Zur Tour, war toll; Schiffe Guide ( Will aus Holland und Kathi aus Österreich, waren perfekte Partner und führten uns auch 2 x bei Daedalus in einen Schwarm vonjeweils 6-8 Hammerhaien !!!
    Vielen Dank


  13. Kassandra Says:

    Ich kann Gerardo nur beipflichten. Auch ich war in Ägypten als der Unfall passierte (Makadi Bay). In unserer Basis wurde uns der Unfall so erzählt:
    Beim Tauchen unkreiste ein Longimanus die Gruppe. TG wurde planmässig beendet, alle waren wieder an Bord. Anordnung: “Hai noch da, keiner geht mehr ins Wasser!” Die Franzörin ist trotzdem reingesprungen…
    Es war also KEINE Taucherin, die da attackiert wurde, sondern eine Schnorchlerin/Schwimmerin!


  14. tina Says:

    Generell gilt, dass Haie und andere Meeresbewohner keine Schmusetiere sondern Wildtiere sind!
    Dies den Touristen beizubringen und nicht der Versuchung des Geldes zu erliegen scheint vielen Tauchbasen (vor allem den europäischen Managements, welche den grössten Teil des Geldes absahnen) schwer zu fallen.
    Die Touristen inklusive der Taucher wollen in ihrem Urlaub etwas erleben und wollen Haie und anderes aus der Nähe sehen, fotografieren und filmen. Wenn eine Tour von Guides als schwierig eingestuft wird und den Gästen mangels genügend Erfahrung abgeraten wird, stossen diese oft auf unverständnis. Schlussendlich halten sich die meisten Taucher für Naturtalente denen das Tauchen schon in die Wiege gelegt wurde… dies sind die Probleme mit welchen sich die Guides täglich auseinander setzen müssen. Ganz abgesehen davon haben diese die Verantwortung für ihre Gäste und nicht etwa das Management der Basis.

    Bei Schnorchlern erscheint mir die Gefahr umso höher, da diese meist gar keine entsprechende Ausbildung zum Umgang mit Meeresbewohnern haben und oft nur etwas schwimmen und gucken wollen, aber sicherlich nicht dem Guide zuhören, welche Gefahren drohen und wie damit umzugehen ist.

    So tragisch der Todesfall ist, so sollten WIR uns alle Gedanken über unser immer grösser werdendes Bedürfnis nach DEM Abenteuer und den allfällig dafür zu zahlenden Preis machen.

    und aus meiner Erfahrung als Divemaster ist auch diese schreckliche Geschichte und allfällig gute Vorsätze beim nächsten “Hai”light bereits wieder vergessen… und die Neugier siegt…


  15. Susanne Dominkovits Says:

    Liebe Taucher! Ich habe mehr als 10 Jahre im Roten Meer als Tauchlehrer gearbeitet und wurde selber Zeuge wie vor ein paar Jahren von einem Safariboot aus Haie mit Huhn!!! gefuettert wurden. Auf Brothers Island wo es ja einige Haiarten gibt. Hammerhaie, Hochseeweisspitze, grauer Riffhai etc. sind keine Seltenheit. Der Gipfel der Dummheit, entschuldigt wenn ich mich so ausdruecke, war als dann noch Leute ins Wasser gesprungen sind um zu schnorcheln. Wir hatten damals diesen Vorfall dokumentiert. Der Safaribootbetreiber hat uns durch Anrufe bedroht weil er Angst vor den eventuellen negativen und geschaeftsschaedigenden Reaktionen hatte. Die Bilder sind heute leider nicht mehr in meinem Besitz sonst haette ich Euch diese gerne zur Verfuegung gestellt. Der Hai ist kein unberechenbares boeswilliges Tier sondern der Mensch bringt ihn dazu sich nicht mehr artgerecht zu verhalten. Der Vorfall heuer im Jahre 2009 ueberrascht mich ehrlich gesagt nicht sonderlich.
    Liebe Gruesse
    Susanne


  16. alinochka Says:

    Hallo,

    ich komme gerade vom Ägyptenurlaub zurück. Habe beim Tauchen mit einem Mann drüber gesprochen, der ein Tag davor mit einem ägyptischen fotografen über den Unfall gesprochen hat. Der Fotograph war an dem Boot, als es passiert ist. Tauchgang war beendet, der Hai wurde angefüttert vom Nachbarsboot. Die Frau griff nach der Schnorchelausrüstung und sprang ins Wasser. Es ging so schnell dass niemand sie aufhalten konnte.Blöderweise sprand sie dem Hai direkr auf den Kopf und wurde dafür bestrafft. Ein Bein wurde komplett abgebissen, das andere hing noch dran, alles runum war rot. Man hat sich auch nicht ins Wasser getraut, um die Frau zu holen. Mit dem Speedbot wurde sie rausgeholt. Sie starb sehr schnell. Ihr Mann war auch auf dem Boot.

    Der Fotograf hat diesem Mann auch Bilder gezeigt, ziemlich schreckliche Fotos waren es, sagte er.

    Grüße


  17. Konny Says:

    Servus zusammen,
    .. schöne Schei… wir waren vor 5 Jahren am Elphinestone und die zwei Weißspitzenhaie haben sich weder zu Beginn noch am Ende des Tauchgangs für uns interessiert. (vielliecht war’s auch der Selbe).

    Nachdem das Ganze ja fototechnisch dokumentiert ist, gehe ich schon davon aus, dass die ägyptische Verwaltung dem Kapitän, durchaus auch dem Betreiber des Schiffes sowie dem Reiseveranstalter gehörig eine auf .. gibt.

    Aber nachdem was ich in wenigen Ägyptenurlauben schon alles gesehen habe (Rifftrampeln, Dugongstreicheln, Korallenabreißen, …) – ungeahndet versteht sich – würde es mich nicht wundern, wenn nichts dergleichen geschieht. Und das Verbot zum Anfüttern weiterhin dem schnellen Geld gebeugt wird und ungeahndet bleibt. Derartige Unfälle, auch wenn die Französin möglicherweise nicht ganz unschuldig war, sich dann auch leider mehren könnten.
    Mal schau’n, ich möchte im November nach Marsa mit Tochter und hab da keine große Lust auf solche Aktionen.

    Gut Luft


  18. Mandy Says:

    Hallo, wir fahren in 2 Wochen auch nach Ägypten/Hurghada.
    Sind das erstemal in diesem Land, ich schnorchel auch gern, habe aber durch diesen Bericht ganz schön muffe bekommen.
    Wie verhalt man sich denn wenn sowas großes graues vorbeikommt ?
    Werde wahrscheinlich vor angst Schnappatmung bekommen. Macht mir echt Angst.

    Gruß Mandy


  19. Moni Says:

    Nun ist ein halbes Jahr vorbei und eine Aufklärung über den Vorfall oder eine offizielle Version gab es nie. Das ist wieder typisch für Ägypten, alles was dem Tourismus schaden könnte, wird totgeschwiegen. Ich bin froh, dass es das Internet gibt, damit solche Sachen überhaupt aufgedeckt werden. Gut zu wissen, dass die Haie angefüttert werden, da wird man beim Tauchen gleich etwas vorsichtiger!


  20. Susanne Says:

    Hi,

    ich bin vor kurzer Zeit wieder von einer Tauchsafari aus Ägypten zurückgekommen und habe auch hier wieder erlebt, dass Küchenabfälle am Riff ins Meer gekippt wurden. Der Guide, den ich darauf angesprochen habe, meinte, dass das “nur” passiert dei, eigentlich hätten die Boote den Auftrag Küchenabfälle nicht beim Riff sondern mitten im Meer ins Wasser zu kippen. Aber wir wissen doch, dass Haie den Schiffen folgen….
    Ich habe den Vorfall auch an die Reederei und dem Office, das die Guides stellt weitergemeldet-
    ich meine, je kritischer die Taucher mit solchen Zwischenfällen ungehen, mit offenen Augen an den Safaris teilnehmen- vielleicht ändert sich dann doch einmal was…

    lg susi


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