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Zurück aus Raja Ampat

27. März 2011 | keine Kommentare | Geschrieben in Tauchen

Eigentlich wäre ich erst am Montag wieder in Deutschland gewesen, aber ich bin bereits am Dienstag dieser Woche frühzeitig in Deutschland gelandet. Der Aufenthalt in Raja Ampat hätte zwiespältiger nicht sein können. Das Boot, die Arenui, und das Tauchen in Raja Ampat sind der Oberhammer. Ich war sprachlos. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken, die Biodichte ist ein Wahnsinn. Es kommt nur selten vor, aber ich war wirklich sprachlos. Die Schönheit der Natur erscheint hier grenzenlos. Auch über Wasser hat dieser Fleck der Erde jede Menge zu bieten, Kakadus begrüßen Dich beim Frühstück und Erkundungstouren auf den Inseln runden das Rahmenprogramm ab. Ich bin mir sicher, dass es nur wenige Plätze auf unserem Planeten gibt, die so wunderschön sind.

Leider wurde die große Freude und Glückseligkeit am dritten Tag abrupt beendet. Es wurde ein Tsunami angekündigt. Stunden der großen Angst und Chaos brachen aus. Es war grausam. Weiter möchte ich nicht darauf eingehen, da ich nicht so gerne darüber rede – schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Dieser Tag war so surrealistisch, kaum fassbar. Die Konsequenzen für die Bevölkerung waren unvorstellbar, meine Gedanken waren, nachdem wir alles scheinbar überstanden hatten, nur bei den Menschen der betroffenen Regionen. Die nächsten Horrornachrichten folgten prompt. In Fukushima droht der globale Super-GAU. Wir, nicht weit entfernt, kamen nur spärlich an Informationen. Eine unvorstellbare Situation, die an meinen Nerven gezerrt hat. Die Familie war mehr als besorgt, eine Kommunikation fast unmöglich. Es ist ein Horror-Szenario eingetreten. Mit viel Unterstützung meiner Familie und des Tauchreiseveranstalters wurden die Flüge umgebucht und ich konnte frühzeitig abreisen.

Kurzum ich bin gesund wieder in Deutschland mit jeder Menge Lebenserfahrung mehr. Unabhängig von der Katastrophe war es wohl eines der größten Abenteuer meines Lebens. In den kommenden Wochen werde ich Euch auf dem Laufenden halten und über die positiven Dinge berichten. Ich habe tolle Menschen kennenlernen können, viele tolle Erfahrungen sammeln können und bin während dieser Reise mit neuen Kulturen konfrontiert worden.

Leider wurde diese Reise von der aktuellen Katastrophe überschattet. Ich wünsche allen betroffenen Menschen, dass die schweren Zeiten schnell enden und der Super-GAU ausbleibt. Ich fühle mit Euch und bin im Gedanken bei Euch. Die Welt muss enger zusammenrücken, aus der Katastrophe lernen und die Zukunft unserer Erde gemeinsam positiv beeinflussen.

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