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Reisestativ von Manfrotto aus Carbon

27. Juni 2011 | 2 Kommentare | Geschrieben in Fotografie

Vielreisende mit hohem Gepäckaufkommen werden das Problem kennen. Die Fluggesellschaften sind schon lange nicht mehr großzügig, wenn es um dieses Thema geht. Hohe Gebühren und eine Menge Ärger warten auf. Bei langen Wanderungen oder auch kurzen Bootsausflügen auf kleine Dschungelinseln macht ein schweres Stativ die Sache auch nicht einfacher. Manchmal bleibt das Stativ einfach ganz Zuhause, weil das Gewicht zu hoch ist. In diesen Situationen ist ein extrem leichtes Reisestativ aus Carbon eine tolle Alternative.

Ich habe mich seit ein paar Tagen intensiv nach einem zusätzlichen Stativ für Reisen und längere Wanderungen umgeguckt, da dass Manfrotto 055XPROB mit seinen knapp drei Kilo einfach zu schwer ist. Das Manfrotto 055XPROB ist ein echt solides und stabiles Stativ und für die meisten Zwecke, auch mit großen Objektiven, sehr gut geeignet. Zudem ist es mittlerweile für knapp 150 € ein wahres Schnäppchen.

Wer, so wie ich, knapp 30 Kilo Tauchequipment und 25 Kilo Unterwasserfotokram um die ganze Welt fliegen muss, freut sich über jedes Gramm! :-) Aus diesem Grunde habe ich mir eine kleine Liste mit wichtigen Eigenschaften überlegt und habe mich dann auf die Suche begeben. Das Stativ sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

  • leicht
  • sehr leicht
  • extrem leicht
  • möglichst stabil
  • geringe Packmasse
  • mind. Arbeitshöhe ca. 1,40 Meter
  • Markenhersteller
  • Carbon

Diese Liste arbeitete ich ab und der Hauptaugenmerk lag beim Gewicht. Die Suche hat einige Stunden in Anspruch genommen, da es mittlerweile sehr viele Hersteller gibt, die Stative aus Carbon anbieten. Preislich war alles dabei, zwischen 500 und 50 €. Viele Stative waren aber auch für sehr schwere Objektivkombinationen ausgelegt und entsprechend schwer.

Kurze Rede, langer Sinn. Am Ende habe ich mich für das Manfrotto M-Y 732CY Carbon entschieden. Mit 900 Gramm das mit Abstand leichteste Stativ mit einer max. Arbeitshöhe von ca. 1,40 Meter. Aufgrund des sehr geringen Packmass muss man in Kauf nehmen, dass es drei Ausschübe hat, was die Stabilität nicht unbedingt verbessert. Am Wochenende konnte ich es austesten und habe es für meine Zwecke als gut befunden. Ich verwende es hauptsächlich für meinen Panoramakopf, wo eine 5D Mark II mit Sigma Fisheye montiert wird. Mit einem passenden Stativkopf, den ich in ein paar Tagen vorstelle, kann man aber auch problemlos eine schwere Kamera mit langem Objektiv montieren. Ich habe die 5D Mark II mit BG und dem 70-200er 2,8 (IS war deaktiviert) montiert und eine Belichtungszeit von 30 Sekunden bei 200mm gewählt. Das Bild war gestochen scharf, wie es sein sollte. Klar, wenn viel Wind im Spiel ist, wird es vllt. schwieriger, aber man muss bei dem Gewicht auch Abstriche machen können. Lieber ein leichtes Stativ für viele Anwendungszwecke dabei, als gar keins.

Ich bin zufrieden und empfehle Jedem, der ein leichtes Reisestativ sucht, das Manfrotto M-Y 732CY Carbon genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer auf Gewicht keinen großen Wert legt, wird mit dem Manfrotto 055XPROB mehr als zufrieden sein. Als optimale Ergänzung verwende ich einen Kugelkopf von Cullmann.

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2 Kommentare to “Reisestativ von Manfrotto aus Carbon”

  1. Sebastian Says:

    Ich möchte gar nicht verraten, welches “einfache” und “schwere” Teil mein Eigen ist ;)
    Kam 15 Eur beim roten Riesen. Aber dafür nutze ich es auch nur 2x im Jahr.


  2. Adrian Says:

    :-) Es muss ja nicht immer teuer sein :-)


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